Life Craft Asia veranstaltet ein umfangreiches internationales Seminar mit führenden koreanischen Meistern
Die Organisation Life Craft Asia hat die Durchführung einer großen internationalen Veranstaltung „Authentic World Master Class Martial Arts Seminar“ angekündigt, die vom 10. bis 15. April 2026 in der Hauptstadt Südkoreas stattfinden wird. Das sechstägige Seminar wird Meister und Ausbilder der Kampfkünste aus der ganzen Welt zusammenbringen, um authentische koreanische Kampfkunstsysteme unter der Leitung führender Spezialisten des Landes zu studieren.
Umfang und Format der Veranstaltung
Die Veranstaltung wird als „World Master Class“ positioniert – ein Format, das ein hohes Unterrichtsniveau voraussetzt und sich an erfahrene Praktizierende, Ausbilder und Meister der Kampfkünste richtet. Die sechstägige Dauer des Seminars deutet auf ein tiefgreifendes und intensives Trainingsprogramm hin, was es von standardmäßigen ein- oder zweitägigen Seminaren unterscheidet.
Gastgeber ist die Organisation MCEE (Martial Arts Cultural Exchange Education), die sich auf internationalen kulturellen Austausch im Bereich der Kampfkünste spezialisiert hat. Die Wahl Seouls als Veranstaltungsort ist kein Zufall – die Hauptstadt Südkoreas ist ein anerkanntes Zentrum für die Entwicklung und Bewahrung traditioneller koreanischer Kampfkünste.
Disziplinen und Trainingsrichtungen
Das Seminarprogramm umfasst ein breites Spektrum koreanischer Kampfkünste, von traditionellen bis zu modernen angewandten Systemen:

Hapkido
Eine der am weitesten verbreiteten koreanischen Kampfkünste im Ausland. Hapkido ist ein umfassendes Selbstverteidigungssystem, das Schlagtechniken mit Beinen und Händen, Würfe, Hebel, Gelenktechniken und den Einsatz traditioneller Waffen umfasst. Die Philosophie des Hapkido basiert auf den Prinzipien der kreisförmigen Bewegung, der „Fließfähigkeit des Wassers“ und der Kontrolle der Energie des Gegners. Das System wurde Mitte des 20. Jahrhunderts systematisiert und erlangte internationale Verbreitung aufgrund seiner praktischen Effektivität.
Hosinsul
Der Begriff „Hosinsul“ bedeutet in der koreanischen Sprache „Kunst der Selbstverteidigung“. Im Kontext des Seminars stellt diese Richtung wahrscheinlich ein angewandtes Selbstschutzsystem dar, das auf realistischen Konfrontationsszenarien basiert. Hosinsul umfasst Verteidigungstechniken gegen verschiedene Arten von Angriffen, einschließlich Griffen, Würgegriffen, Angriffen mit Waffen sowie Verteidigungsmethoden in begrenztem Raum und bei zahlenmäßiger Überlegenheit des Gegners.

Taekkyon Moosol / Tukgong Moosol (ROK SF CQC)
Diese Richtung ist besonders interessant, da sie zwei Aspekte vereint. Taekkyon ist eine alte koreanische Kampfkunst, die 2011 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde. Sie zeichnet sich durch fließende, tanzähnliche Bewegungen, niedrige Stellungen und einen Schwerpunkt auf Beinarbeit aus.
Die Bezeichnung „ROK SF CQC“ (Republic of Korea Special Forces Close Quarters Combat) weist auf eine Verbindung zum Nahkampfsystem der Spezialkräfte der Republik Korea hin. Dies setzt eine Anpassung traditioneller Techniken für moderne taktische Anwendungen voraus, was eine einzigartige Gelegenheit bietet, die Evolution der traditionellen Kunst im Kontext moderner militärischer Anforderungen zu studieren.

Gongkwon Yusul (ROK MMA)
Ein relativ junges System, das 1996 vom koreanischen Meister Kang Jun entwickelt wurde. Gongkwon Yusul stellt die koreanische Variante der Mixed Martial Arts dar und vereint Schlagtechniken, Standkampf und Bodenkampf, Hebel- und Würgetechniken. Die Bezeichnung „ROK MMA“ unterstreicht, dass es sich um die koreanische Interpretation des Konzepts der gemischten Kampfkünste handelt, die auf traditionellen koreanischen Prinzipien und Philosophie basiert.
Das System umfasst eine spezifische Trainingsmethodik, ein Gürtelsystem und eine Wettkampfkomponente. Gongkwon Yusul entwickelt sich in Korea aktiv und erhält allmählich internationale Anerkennung.
Programm des Präsidenten-Sicherheitsdienstes
Eines der faszinierendsten Elemente des Seminarprogramms ist die Teilnahme von Vertretern des Präsidenten-Sicherheitsdienstes der Republik Korea (Presidential Secret Service). Dies ist eine Eliteeinheit, die für den Schutz des Präsidenten des Landes und hochrangiger Beamter verantwortlich ist.
Die Beteiligung von Spezialisten dieses Dienstes am Seminar bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit Techniken und Methoden vertraut zu machen, die von Profis auf höchstem Niveau angewendet werden. Üblicherweise umfassen solche Systeme VIP-Schutzmethoden, Maßnahmen gegen verschiedene Bedrohungen, Teamarbeit sowie spezielle taktische und technische Elemente, die der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Institutionelle Unterstützung
Die Veranstaltung hat offizielle Unterstützung und Sanktionierung von zehn Organisationen erhalten, die verschiedene Richtungen der Kampfkünste Koreas und anderer Länder repräsentieren. Auf dem offiziellen Werbematerial sind Logos von Föderationen und Verbänden zu sehen, was auf ein hohes Maß an Anerkennung und Legitimität des Seminars in der professionellen Gemeinschaft hinweist.
Eine so breite institutionelle Unterstützung garantiert den Teilnehmern, dass sie Zertifikate und Qualifikationen erhalten, die von der internationalen Kampfkunst-Gemeinschaft anerkannt werden. Dies ist besonders wichtig für Ausbilder, die an der offiziellen Anerkennung ihrer Ausbildung interessiert sind.

Bedeutung für die internationale Gemeinschaft
Die Durchführung einer solchen Veranstaltung in Seoul hat mehrere wichtige Aspekte:
Authentizität der Ausbildung. Das Studium koreanischer Kampfkünste direkt im Land ihres Ursprungs unter der Leitung koreanischer Meister gewährleistet maximale Authentizität der Wissensvermittlung. Die Teilnehmer erhalten Zugang nicht nur zu technischen Elementen, sondern auch zum kulturellen Kontext, zur Philosophie und zu Traditionen, die außerhalb Koreas nicht vollständig vermittelt werden können.
Kultureller Austausch. Das Seminar bietet eine Gelegenheit für internationalen kulturellen Austausch und die Etablierung professioneller Verbindungen zwischen Meistern und Schulen aus verschiedenen Ländern. Solche Kontakte führen oft zu langfristiger Zusammenarbeit, Studentenaustausch und gemeinsamen Projekten.
Bewahrung von Traditionen. Veranstaltungen dieses Umfangs tragen zur Bewahrung und Popularisierung traditioneller Kampfkünste in der modernen Welt bei, in der viele klassische Systeme Gefahr laufen, vergessen oder verfälscht zu werden.
Berufliche Entwicklung. Für Ausbilder und Meister aus anderen Ländern ist dies eine Gelegenheit, ihre Qualifikationen zu verbessern, neues Wissen und Lehrmethoden zu erwerben, die sie in ihren Schulen anwenden können.
Praktische Informationen
Für die Teilnahme am Seminar ist eine vorherige Registrierung über die offizielle Website des Veranstalters erforderlich. Auf dem Werbematerial ist auch ein QR-Code für den schnellen Zugang zum Registrierungsformular angebracht.
Angesichts des „Master Class“-Formats und der sechstägigen Dauer wird potenziellen Teilnehmern empfohlen, die Reise im Voraus zu planen, einschließlich der Beantragung eines Visums (falls erforderlich), der Hotelbuchung und der Flugtickets. Der April in Seoul ist durch angenehmes Frühlingswetter gekennzeichnet, was diese Jahreszeit für einen Besuch attraktiv macht.
Die Teilnahmekosten, der detaillierte Stundenplan, die Anforderungen an das Ausbildungsniveau der Teilnehmer, Informationen zur Unterkunft und andere praktische Details sind auf der offiziellen Website der Veranstaltung verfügbar. Es wird empfohlen, sich direkt mit den Organisatoren in Verbindung zu setzen, um aktuelle Informationen zu erhalten und alle Details zu klären.

Perspektiven
Die Durchführung eines so umfangreichen internationalen Seminars in Seoul unterstreicht das wachsende Interesse an traditionellen koreanischen Kampfkünsten weltweit. Während Taekwondo bereits seit langem eine olympische Sportart ist und globale Verbreitung erlangt hat, beginnen andere koreanische Systeme wie Hapkido, Taekkyon und Gongkwon Yusul erst jetzt, verdiente internationale Anerkennung zu erhalten.
Für Kampfkunst-Praktizierende aus Europa, Amerika und anderen Regionen ist dies eine seltene Gelegenheit, eine umfassende Ausbildung in mehreren Richtungen koreanischer Kampfkünste von führenden Meistern des Landes zu erhalten. Das sechstägige Format ermöglicht es nicht nur, sich mit den Grundlagen vertraut zu machen, sondern tief in das Studium jedes Systems einzutauchen.
Die Veranstaltung ist auch aus Sicht des Kulturtourismus interessant – die Teilnehmer können nicht nur eine Ausbildung absolvieren, sondern sich auch mit der reichen Kultur Koreas vertraut machen und historische Orte in Seoul und anderen Städten des Landes besuchen.
Kontaktinformationen:
Offizielle Website: lifecraftasia.com/seoul2026
Veranstalter: Life Craft Asia
Gastgeber: MCEE (Martial Arts Cultural Exchange Education)
Für aktuelle Informationen zum Programm, zu den Teilnahmekosten, zu den Anforderungen an die Teilnehmer und zu den Registrierungsbedingungen wird empfohlen, sich direkt über die offizielle Website der Veranstaltung an die Organisatoren zu wenden.